Tipps für ein gutes Gelingen Ihrer Feierlichkeit / Hochzeit aus Sicht Ihrer Band

Sorgen Sie für eine gedämpfte Beleuchtung im Saal und vor allem auf der Tanzfläche. Neonbeleuchtung sowie zuviel Licht erzeugen ein „Sporthallenfeeling" und sind absolute Stimmungskiller. Verwenden Sie stattdessen z.B. Kerzen sowie indirekte Beleuchtung und/oder dämpfen Sie nach Möglichkeit die Saalbeleuchtung. Das gibt Ihrer Feier nebenbei noch ein festlicheres Ambiente!

Lautstärke ist das!!! Reizthema für viele Festbesucher. Versuchen Sie im Vorfeld zu klären, wer evtl. davon betroffen ist wie z.B. ältere Personen und platzieren Sie diese nach Möglichkeit etwas weiter entfernt von der Bühne. Versuchen Sie sich in die Band zu versetzen – ältere Leute sitzen direkt an der Box und die Jugend im hinteren Saaleck. Mit welcher Lautstärke würden Sie dann spielen, um es allen recht zu machen?

Einlagen, Sketche und Spiele sind ein wirkungsvolles Mittel, um zu Ihrer Feier beizutragen – wenn sie denn auch zur richtigen Zeit und in vernünftiger Länge und Anzahl dargeboten werden. Leider hat man als Veranstalter meist keinen Einfluss darauf, kann aber sehr wohl schon bei der Festbesprechung potentiellen Einlagenkandidaten seine Meinung mitteilen. Zu lange Einlagen sind ebenso Stimmungskiller wie eine Einlage, die direkt nach dem Brautstehlen gestartet wird. Weiterhin sollte sich die Anzahl der Einlagen in Grenzen halten. In dieser Zeit wird nicht getanzt und meist geht auch die Stimmung wieder in den Keller.

Eine Hochzeitszeitung ist eine feine Sache. Oft werden diese Zeitungen unter der Feier am Abend verkauft bzw. ausgeteilt. Wer die gut gestaltete Zeitung in die Hände bekommt, liest sie – und tanzt nicht! Er/Sie ist für die Lesezeit auch nicht mehr am aktiven Festgeschehen beteiligt. Schade! Idealerweise kann man die Zeitung bereits am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen verteilen oder am Ausgang auslegen, von wo man sie dann mit nach Hause nehmen kann.

Das klassische Brautverziehen/Brautstehlen/Weinstüble (je nachdem wie es regional genannt wird) sollte sich zeitlich nicht zu lange hinziehen. Versetzen Sie sich in diejenigen Festbesucher, welche in dieser Zeit im Saal geblieben sind. In der Regel sind 1 – 1 1/2 Stunden ausreichend. Wer länger wegbleibt, riskiert bei den dagebliebenen Personen ein frühes Verlassen des Festes.

Der offizielle Beginn der Feier startet meist mit dem Brauttanz. Versuchen Sie, diesen Zeitpunkt möglichst nicht zu spät zu wählen, damit für die restlichen Aktivitäten noch genügend Zeit zur Verfügung bleibt. Es bietet sich an, den Brauttanz z.B. zwischen Hauptgang und Dessert zu starten, da diese Pause aus Erfahrung relativ lang und jeder froh über ein bisschen Bewegung ist.

...und zum Schluss...ein tanzendes Brautpaar wird immer gerne gesehen und animiert die restlichen Festbesucher ebenfalls, das Tanzbein zu schwingen!